PABLO VON FRANKENBERG 

KOSMOS PALLASSEUM

KOSMOS PALLASSEUM widmet sich dem Dazwischen, dem, was zwischen Planung und Wirklichkeit, zwischen Menschen und Architektur, zwischen dem Jetzt und dem Morgen stattfindet. 


Das Pallasseum ist ein hochverdichteter, denkmalgeschützter Wohnblock in Berlin-Schöneberg, der 1977 an der Stelle erbaut wurde, an der einst der Berliner Sportpalast stand. Im Sportpalast hielt Joseph Goebbels 1943 die Rede, in der er zum „Totalen Krieg“ aufrief. Einzig ein nicht sprengbarer Hochbunker an der Pallasstraße zeugt noch von Faschismus, Krieg und Vernichtung. Jetzt wohnen an diesem Ort Menschen aus der ganzen Welt.


Christine Weber, EVOL, Alekos Hofstetter, Julian Vogel und Robert Sokol nähern sich dem Pallasseum mit Malerei, Film, Video, Street Art, Zeichnung und Fotografie. Sie fokussieren jeweils andere Schattierungen des Pallasseums, seiner Architektur, seines Umfelds und seiner Bewohner*innen. Aus der Kollaboration der Künstler*innen, ihrer Interaktion mit dem Ort, seiner Architektur und seinen Menschen entsteht ein Netz, das neue Perspektiven ermöglich: auf das Zusammenleben als kleinste urbane Einheit, auf Architektur und Stadtplanung und nicht zuletzt auf das ständige Fortschreiben von Geschichte.


Das Projekt KOSMOS PALLASSEUM zeichnet sich durch die diskursive Kooperation von Architekten, Autoren, Kuratoren und bildenden Künstlern aus. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind verschiedene Text-, Film- und künstlerische Werkbeiträge, welche auf der KOSMOS PALLASSEUM Webseite und im Rahmen der Ausstellung in dem Berliner Projektraum ZWITSCHERMASCHINE der Öffentlichkeit präsentiert werden.




Beteiligt sind an dem Projekt Prof. HG Merz, Pablo von Frankenberg, Rainer Bellenbaum, Daniel H. Wild, Gunda Isik, Stephan Kruhl, Christine Weber, Alekos Hofstetter, EVOL und Robert Sokol.


KOSMOS PALLASSEUM ist ein Projekt in Kooperation mit der ZWITSCHERMASCHINE, Berlin, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.